Selbstbeteiligung bei der Reise-Rücktrittskosten-Versicherung macht Sinn

14.07.2009 Der Selbstbehalt, in der Versicherungsbranche oder auch Selbstbeteiligung genannt, ist der Anteil, den der Kunde im Versicherungsfall selbst zu tragen hat. Nur darüber hinaus gehende Summen werden von der Assekuranz erstattet. Ein Punkt in den Versicherungsbedingungen, der immer wieder zu Diskussionen führt. Die einen befürworten den Selbstbehalt, die anderen sind strikt dagegen. Die HanseMerkur Reiseversicherung AG vertritt eine differenzierte Ansicht. Sie setzt den Selbstbehalt gezielt dort ein, wo es auch für die Partner der Reisebranche und die Versicherten Sinn macht: bei der Reise-Rücktrittskostenversicherung. Und das hat seine Gründe.

"Der wichtigste Aspekt sind natürlich die Prämien. Kalkulieren wir eine Prämie mit einem Selbstbehalt, können wir dem Endverbraucher den Versicherungsschutz günstiger anbieten", erläutert Claudia Beckord, Bereichsdirektorin Vertrieb bei der HanseMerkur Reiseversicherung AG, den Ansatz von Deutschlands zweitgrößtem Reiseversicherer. "Zum andern beruht das Versicherungsgeschäft auf einem Solidaritätsprinzip. Das heißt, viele Schäden ziehen höhere Prämien für den Versicherten und Einbußen bei den Provisionen unserer Reisebüropartner nach sich. Mit dem Selbstbehalt wägt der Kunde vor einer Stornierung genau ab, ob ein Nichtantritt der Reise wirklich sinnvoll und notwendig ist. Der Trend zu Gefälligkeits-Attesten ist einfach nicht zu leugnen", führt die engagierte Touristikerin weiter aus. Die HanseMerkur Reiseversicherung hat die Erfahrung gemacht, dass der finanzielle Verlust "auch wenn es sich "nur" um den Eigenanteil der Storno-Kosten handelt ndash; von einer übereilten Stornierung abhält. Und das kommt sowohl der Solidargemeinschaft der Reise-Rücktrittsversicherten als auch den Reisebüro-Partnern zugute.